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Zellbiologische Regulationstherapie (ZRT)-Extrazelluläre Matrixtherapie

 

Der Hintergrund: 

 

Die Organe des Körpers erbringen Ihre Leistung als hochorganisierte lebendige Zellverbände. Die Umgebung dieser Zellverbände wird durch eine extrazelluläre Matrix aus komplex strukturiertem Bindegewebe gebildet. Dieses Bindegewebe unterstützt die Nährstoffaufnahme und -ausscheidung, Signalvermittlung zwischen den Zellen und Wachstum der Zellen selber. Das trifft grundsätzlich auf alle Gewebetypen des Körpers zu. Die extrazelluläre Matrix (EZM) ist Teil der Mikrozirkulation, die auch aus den allerkleinsten Blut- und Lymphgefässen besteht und den Körperzellen alles Lebensnotwendige zur Verfügung stellt. Die Muskulatur ist eben nicht nur der 'Motor' um den Körper zu bewegen (laufen, springen und so weiter) sondern auch der wichtigste Motor, um die Mikrozirkulation aufrecht zu halten neben dem Herzen, das das Blut durch die Adern pumpt:

 

Extrazelluläre Matrix

 

Die Muskulatur des Körpers ruht eigentlich nie, selbst wenn man im Schlaf ruhig daliegt. Selbst in Ruhe oder in Narkose ziehen sich 2-3 % der Muskelphasern immer wieder zusammen, ähnlich wie das Herz, das dauernd weiterpumpt, ohne dass man das willentlich steuern muss. Die Muskeln vibrieren ungefähr mit 8-12 Herz, drücken dabei die extrazelluläre Matrix und die kleinsten Blut- und Lymphgefässen rhytmisch zusammen und halten so die Mikrozirkulation aufrecht. Die Muskeln produzieren dabei auch einen Teil der Körperwärme. Mit 40% Anteil an der Körpermassen ist die Skelettmuskulatur das grösste rhytmisch schwingende Organ.

 

Funktionsweise der Muskulatur als Pumpe

 

Dieses Gleichgewicht in der Mikrozirkulation der Körperflüssigkeiten kann durch vielfältige Einflüsse von aussen gestört werden: Zum Beispiel mangelnde Bewegung oder das Gegenteil in Form von körperlicher Ueberbelastung, Unfälle, Kälte aber auch viele andere Stressoren kommen in Frage. Arbeitet die Muskulatur nicht mehr locker schwingend, wird auch die Mikrozirkulation darunter leiden, die Zellen werden schlechter versorgt und die Stoffwechsel (Abfall-)produkte werden nicht mehr abgeführt. Die Gewebe können übersäuert werden und auch einige aggressive Abfallprodukte (sogenannte freie Radikale) können erheblichen Schaden anrichten. So entsteht Schmerz und Entzündung.

 

Mit Hilfe der Zellbiologischen Regulationstherapie (ZRT) versuchen wir auf die extrazelluläre Matrix einzuwirken und die Mikrozirkulation wieder in besser in Gang zu bringen: Zellbiologische Regulationsmedizin interpretiert chronische Schmerzen und Funktionsstörungen aus dem Blickwinkel der Zellbiologie als lokale Prozessstörung des bindegewebsvermittelten Zellstoffwechsels. Die Zellbiologische Regulationsmedizin behandelt chronische Erkrankungen und Prozesstörungen jeweils mit Verfahren aus den Modulen der Matrixtherapie-ZRT®. Mit dem ZRT-extrazell Matrixtherapiegerät übertragen wir Schwingungen im Frequenzbereich zwischen 10 und 20 Herz von aussen auf die Muskulatur, um die Eigenschwingung wieder herzustellen und die blockierte Mikrozirkulation anzuregen. Dies wird von den Patienten als sehr angenehm empfunden.

 

ZRT-extrazell Gerät

 

Mit Hilfe der Orthopädischen Untersuchung stellen wir bei unseren Patienten zuerst Strukturveränderungen oder Funktionsdefizite an Muskeln, Sehnen, Knochen oder Gelenk-Knorpel fest.  Diese  Veränderungen können direkt oder manchmal auch erst viel später im Röntgen, Ultraschall oder gar MRI/MRT sichtbaren Befunde bewirken. Zu Grunde liegen aber oft jahrelang vorliegende Änderungen im Zellstoffwechsel (Mikrozirkulation), die sich schon viel vorher schmerzhaft bemerkbar machen, bevor sie sich als krankhafte Strukturschäden manifestieren. Es ist das Ziel der Zellbiologischen Regulationstherapie möglichst frühzeitig 'Gegensteuer zu geben' und diese schmerzhaften Prozesse zu beheben. Liegen bereits strukturelle Veränderungen vor, erfordern diese natürlich eine individuelle zusätzliche Behandlung.

 

Bei welchen Krankheiten und Patienten findet die ZRT eine Anwendung? 

 

Grundsätzlich kann die zellbiologische Regulationstherapie bei vielen Krankheiten als Begleit-Therapie angewendet werden, da sie ja grundsätzlich die Zirkulation anregt. Jedoch gibt es Störungen für die sich die ZRT naturgemäss ganz besonders eignet und dabei Medikamentelle oder andere Therapien ergänzen oder ersetzen kann. Insbesondere Beschwerden des Bewegungsapparates selber stehen dabei im Fokus: Sowohl Störungen direkt in der Muskulatur als auch Veränderungen an Knochen, Gelenken oder an der Wirbelsäule, die Folgeprobleme in der Muskulatur bewirken, können sehr gut mittels ZRT behandelt werden.

 

An erster Stelle stehen da sicherlich die Rückenprobleme. Auch bei unseren Haustieren, insbesondere Hunde und Katzen, sind Rückenprobleme weit verbreitet. Wir treffen dabei sowohl auf muskulär bedingte Probleme, die sich sehr oft 'Hexenschuss'-artig zeigen und meistens sehr plötzlich auftreten, als auch auf Probleme der Wirbelsäule selber, wie die häufig auftretende Spondylose der Wirbelkörper oder die Arthrose der kleinen Zwischenwirbelgelenke oder Bandscheibenprobleme. Die dabei entstehenden segmentalen Blockaden der Muskulatur des Rückens zeigen sich durch schmerzhafte Verhärtungen, die sehr gut auf die Behandlung mit dem ZRT-extrazell-Gerät reagieren.

 

Behandlung des Rückens mit ZRT

 

 

Neben dem Rücken finden wir vorallem an den langen hinteren Beinmuskeln öfters Muskelverhärtungen aufgrund Zerrungen oder Entzündungen, die zu Gangbeschwerden führen. Muskelkontrakturen (krampfartige, permanente Zusammenziehung) im Zusammenhang mit Kreuzbandrissen oder gar Knochenbrüchen können die meist nötige Operation massgeblich erschweren und die Heilung negativ beeinflussen. Eine Behandlung dieser sehr schmerzhaften Kontrakturen verbessert die Heilung wesentlich! Bei älteren Tieren kann zwar die Arthrose selbst nicht direkt behandelt werden, aber die darausfolgenden Gangbeschwerden können dennoch je nach Lokalisation verbessert werden, indem die Muskelverspannungen behandelt werden. Nach Muskelrissen oder Verletzungen kann die Heilung günstig beeinflust werden, in dem man Verklebungen löst und Verwachsungen zu verhindern versucht. Sind Narben bereits entstanden, kann die örtliche Nährstoffversorgungslage wieder verbessert werden durch ZRT und die Narbenstörwirkung reduziert werden.

 

Es gibt nicht sehr viele Gegenanzeigen, bei denen die ZRT nicht angewendet werden sollte. Insbesondere aber bei Infektionen im Bereich der Gliedmassen sollte man die Streuung der Bakterien nicht durch Aktivierzung des Lymphflusses noch fördern. Auch bei verstärkte Blutungsneigung ist zur Vorsicht zu raten. Natürlich werden wir Ihnen die ZRT-extrazell Matrixtherapie für Ihren Liebling nur vorschlagen, wenn wir eine deutliche Verbesserung des diagnostizierten Problems erwarten!

 

Meistens sind zwei Behandlungen in einem Abstand von 2-3 Tagen nötig, um das Ansprechen der Behandlung beurteilen zu können. Die Behandlung dauert 10-20 min je nach Grösse der zu behandelnden Körperstelle. Es ist keine medikamentelle Beruhigung für die Behandlung nötig! Die Behandlung ist schmerzfrei und wird gut toleriert, ja meistens sogar genossen!