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Entwurmung: Wie häufig ist es denn wirklich nötig?

 

Oft wird uns die Frage nach der Notwendigkeit beziehungsweise der erforderlichen Häufigkeit von Entwurmungen mittels Entwurmungsmedikamenten gestellt, vielleicht beantwortet Ihnen der folgende Film bereits einige Fragen:

 

Film zu:   Ihr Tier richtig Entwurmen!  (bitte anklicken)

 

Oder machen Sie doch einfach den Entwurmungstest online:

 

http://www.hund-katze-wuermer.de/news-tipps/entwurmungstest/

 

Bitte beachten Sie auch unter "downloads" unsere Merkblätter rund um Parasiten.

 

Wir können Ihnen auf unserer homepage nicht alle Parasiten und ihre Bedeutung als Krankheitserreger bei unseren Haustieren im Detail vorstellen, es gibt viel zu viele Arten davon. Jedoch bemühen wir uns, Ihnen die besonderen oder besonders bedeutenden Erkrankungen und deren Bedeutung aufzuzeigen. Und auf was Sie achten sollten, um ihre Lieblinge gesund zu halten.

 

Noch Fragen? Wir beraten Sie gerne weiter oder empfehlen Ihnen das richtige Medikament.

 

 

 

 

PraktischEntwurmungserinnerung per sms:

 

Die Firma Novartis offeriert Ihnen ein System, das erlaubtregelmässig Entwurmungserinnerungen per sms zu erhalten, wahlweise 4x oder 12 x pro Jahr. Wir beraten Sie gerne über den passenden Entwurmungsrhytmus für Ihren Liebling.

 

So klappts:

 

Senden Sie eine sms an die Nummer 963 mit dem Kennwort: Start Milbemax4 und Sie erhalten gratis 4 Erinnerungen pro Jahr.

 

Senden Sie eine sms an die Nummer 963 mit dem Kennwort: Start Milbemax12 und Sie erhalten gratis 12 Erinnerungen pro Jahr.

 

Ueber Wirkstoffe und Dosierungen und sinnvolle Intervalle informieren wir Sie gerne persönlich. Für Auslandaufenthalt und spezielle Parasiten (Lungenwürmer!) kann ein spezielles Entwurmungsintervall nötig werden. Lesen Sie mehr dazu ebenfalls in dieser Rubrik. In unseren "downloads" finden Sie ebenfalls Zugänge zu aktuell empfohlenen Entwurmungsplänen

 

 

Lungenwurm beim Hund (Angiostrongylus vasorum)

 

Der in Europa und der Schweiz weit verbreitete (Herz- und) Lungenwurm (Angiostrongylus vasorum) ist nicht zu verwechseln mit dem nur südlich der Alpen vorkommenden Herzwurm (Dirofilarien, siehe auch Rubrik Reisekrankheiten). Der Wurm wird 25 mm lang und kann in Massen die Lungenarterien und das recht Herzen befallen. Er kommt in der Natur bei den Füchsen vor, und wird über Schnecken übertragen, wenn sie von Hunden gefressen werden.

 

Nacktschnecken: Lungenwurmüberträger    Lungenwurmverbreitung

 

Leichter Befall verläuft in der Regel leider unbemerkt. Nur spezielle Nachweisverfahren im Kot des Hunden würde die ausgeschiedenen Larven nachweisen. Bei starkem Befall tritt nicht etwas Husten auf, wie man denken könnte, sondern die Hunde werden müde, essen schlechter und können plötzlich sterben (Herzversagen). Wanderlarven können im Körper des Hundes auch in anderen Organen schäden verursachen. Die erwachsenen Würmer selber erscheinen nicht im Kot und können daher nicht gesehen werden! Die Larven im Kot der Füchse und Hunde sind nur unter dem Mikroskop sichtbar:

 

Lungenwurmlarven im Kot

 

Um den Lungenwurm mit der Wurmkur zu "erwischen", braucht es ein geeignetes Behandlungsschema mit den geeigneten Wurmmitteln. Zur Zeit steht nur ein Wurmmittel in Tablettenform zur Verfügung, das mindestens zweimal im Abstand von zwei Wochen verabreicht werden muss. Bei im Kot nachgewiesenem Befall, sollte das Mittel sogar 4 mal im Abstand von einer Woche verabreicht werden. Möchte man eine 100% Prophylaxe betreiben, so sollte man das Mittel vorbeugend monatlich einsetzen. Alternativ dazu gibt es ein Spot-on (Tropfen auf den Nacken) Präparat, das auch monatlich eingesetzt werden kann.

 

 

Hat man aufgrund von Leistungsschwäche des Hundes Bedenken, dass der Hund von Lungenwurm befallen sein könnte, oder hat man lange keine Entwurmung mehr gemacht, empfiehlt sich eine Kotprobe des Hundes zu untersuchen, um negative Ueberraschungen wie plötzliche Todesfälle (die Leider in der Schweiz durchaus ab und zu gemeldet werden) zu vermeiden. Neuerdings kann der Lungenwurmbefall auch zuverlässig über einen Bluttest nachgewiesen werden. Der mit Lungenwurm befallene Hund, stellt jedoch für den Menschen keine Gefahr dar.